Das Planungssystem macht Vorschläge, aber die Planer nehmen weiterhin manuell Anpassungen vor. Wissen Sie, warum?

Das Problem tritt erst Jahre später auf. Neue Produkte, Halbfertigprodukte und Rohstoffe werden anhand bestehender Indizes aus früheren Zeiten hinzugefügt. Niemand erinnert sich mehr, woher die Rundung auf 1000 kommt. Jemand muss sie manuell korrigieren. Und so weiter, Tag für Tag. Anstatt die entsprechenden Korrekturen im System vorzunehmen, wird jede Bestellung überprüft. Einkauf und Produktion vertrauen den Systemdaten nicht mehr.
In diesem Fall ist der Vertrauensverlust in das System kein technisches Problem. Er rührt allein daher, dass die Stammdaten die operative Realität nicht mehr widerspiegeln. Die Datenanlage und -aktualisierung ist einer der am meisten unterschätzten Prozesse, aber entscheidend für den reibungslosen Betrieb des SAP-Systems. Die Anlage der Daten erfordert kein großes Projekt. Es erfordert jedoch regelmäßige Reflexion: Sind die im System enthaltenen Daten noch sinnvoll?



